Sonnenbrille
Sonnenbrillen schützen die Augen nicht nur vor grellem Licht, sondern vor allem vor schädlicher UV-Strahlung. Gleichzeitig reduzieren sie Blendung, erhöhen den Sehkomfort im Freien und können – je nach Verglasung – auch das Kontrastsehen verbessern.

Schutz vor UV-Strahlung
Der wichtigste Qualitätsfaktor einer Sonnenbrille ist ein zuverlässiger 100-%-UV-Schutz bzw. UV400. Diese Kennzeichnung bedeutet, dass die Gläser UV-Strahlung bis 400 Nanometer filtern. Wichtig ist außerdem das CE-Zeichen, das die Einhaltung europäischer Sicherheitsanforderungen kennzeichnet. Die sichtbare Tönung allein sagt nichts über den UV-Schutz aus – auch dunkle Gläser können unzureichend schützen.
Weniger Blendung, entspannteres Sehen
Neben dem UV-Schutz spielt die Reduktion von Blendung eine große Rolle. Sonnenlicht und Reflexionen auf Wasser, nassen Straßen, Schnee oder hellen Flächen können die Sicht deutlich beeinträchtigen. Polarisierende Gläser filtern einen Teil dieser Reflexionen heraus und können dadurch den Sehkomfort und das Kontrastsehen verbessern. In manchen Situationen – etwa bei bestimmten LCD-Displays – können sie jedoch auch die Ablesbarkeit beeinflussen.
Die passende Versorgung
Für eine gute Sonnenbrille sind nicht nur die Gläser wichtig, sondern auch Fassung, Sitz und Abdeckung. Eine Brille, die gut anliegt und das Auge auch seitlich schützt, schirmt UV-Licht im Alltag oft wirksamer ab. Tönungsgrad, Glasfarbe und gegebenenfalls Polarisationsfilter sollten zum Einsatzbereich passen – etwa für Autofahren, Stadt, Wasser, Gebirge oder Sport. Hochwertige Sonnenbrillen können außerdem individuell mit Sehstärke gefertigt werden, sodass Schutz und klares Sehen sinnvoll kombiniert werden.
Kinderaugen schützen
Gerade bei Kindern ist ein guter Sonnenschutz für die Augen besonders wichtig, weil mehr UV-Strahlung ins Augeninnere gelangen kann als bei Erwachsenen. Auch hier kommt es auf UV400, guten Sitz und seitlichen Schutz an.




